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Natur pur in Holderbank

Es ist 16:15 an der Haltestelle Holderbank AG. Simon Läuchli empfängt die für alle Wetterkapriolen gerüsteten bummelfreudigen Sängerinnen und Sänger. Er ist der ehemalige Gemeindeammann von Holderbank und Präsident des Vogel- und Naturschutzvereins.

Der Plan B des Bummels muss nicht in Anspruch genommen werden. Der intensive Regen stoppte rechtzeitig und wir können los, durch feuchte Felder, Flussauen, Hartholzauen, vorbei an idyllischen, von Graureihern bewachten Tümpeln, an Grundwasseraufstössen, an Giessen, wo die Wasserfeder vorkommt und an einigen unordentlichen Biberburgen am Aareufer. Simon Läuchli erzählt uns nicht nur vom Naturreichtum an der Aare. Er berichtet auch über die Gemeinde selbst, von früher, als die wohltätige Schlossherrin von Wildegg, Julie von Effinger, wirkte und von der heutigen Entwicklung von der Industrie- zur Wohngemeinde.

Wie herrlich ist es doch, einmal die nahe Umgebung mit offenen Augen zu erbummeln, und die frische, vom Regen gereinigte Luft zu atmen (und reden wir lieber nicht vom Gestänkli bei der Kläranlage des Bünztales)!

Die 14 Teilnehmenden gönnen sich anschliessend den Sauser, weitere besser ausgebaute Tropfen und einen kräftigen Imbiss im Bären zu Wildegg. (Text und Bilder hph)

Amazing Grace - erstaunliche Gnade

Am 22. September hat der chor.02 wieder mit einigen Liedern zum Gottesdienst in der Kirche Umiken beigetragen. Pfarrer Wolfgang von Ungern-Sternbergs Predigt ging vom 1. Brief von Paulus an Timoteus aus, aus dem unser Chormitglied Lilly Bühler die Verse 3 bis 19 vorlas. Kurz gesagt: wenn Sünder, Bösewichte und arme Schlucker zum Glauben finden und zur Gewissheit kommen, dass Gott ihnen die Gnade der Verzeihung gibt, können sie auch zum rechten Leben zurück finden.

Was im Gottesdienst nicht selbstverständlich ist: Die Kirchgänger haben sich am Schluss mit einem herzlichen Applaus bedankt, besonders für das letzte Lied, den Gospel 'O happy day'.

Was das Publikum nicht sieht: Unsere Elektropiano spielende Dirigentin Christine Pellegrini dirigiert uns Choristen mit ihrem Gesicht: Sie gibt Blickkontakt für die Einsätze, sie singt mit wie eine Souffleuse, ihre Kopfbewegungen und ihre Augen dynamisieren unsere Stimm-Färbung und -Intensität. Und wer es nicht erfasst, weil er in die Noten guckt, spürt doch die ausgestrahlte Botschaft 'toll wie es läuft, weiter so'. (hph)

2 Bilder von Otti Bühler: Pfarrer Wolfgang von Unger-Sternberg und Sopranistinnen, der chor.02 vor dem Chorraum der Kirche Umiken:

Der romantischen Frau Musica zur Ehr!

Was für ein Rummel ist unser Brugger Stadtfest! Die beliebten Performer sind Big Bands und Gruppen für Blues, Rap, Rock, Jam Sessions sowie ein Eurovision-Contester. Aber es gibt auch die leiseren Töne mit witzigem Cabaret, Poesie und Wohlklang.

Der chor.02 gehört zu diesem musikalischen Kontrastprogramm. Er setzt seinen Kontrapunkt am Schlusstag, am Sonntag um 14 Uhr auf der für jegliche Lautstärken bestückten Bühne beim Simmengut: beliebte Volkslieder (Luegit vo Bärg und Tal, Mäiteli, wenn du witt go tanze), raffinierte Kanones (u.a. Der Weg zur Oper, ein Dreier-Quodlibet) und bekannte Gospellieder (This Little Light of Mine, Heaven is a Wonderful Place). Mit etwas Pröbeln findet der Soundmaster schnell die richtigen Lautstärken für uns. Der Gospel O happy Day erntet den längsten Applaus und wir wiederholen ihn gerne als Zugabe. - Mit etwas über 100 gut gelaunten Zuhörern ist der grosse Festplatz zwar etwas dünn, aber doch über den Erwartungen gut für die Randzeit am Schlusstag besetzt.

Text hph, Bilder 1 bis 5 Albi Moos, 6 bis 8 hph

Jahr für Jahr haben die Organisatoren Margrit und Hans Eichenberger sowie Esther und Reini Bertschi liebevoll den köstlichen und gemütlichen Sommerhöck im Waldhaus Rüfenach gestaltet und die Chormitglieder bewirtet. Dieses Jahr nicht, aus gutem Grund.

Eichenbergers und Bertschis möchten sich vom Organisieren und Arbeiten entlasten und laden daher den Chor in die Wirtschaft ein, in den Gewölbekeller im Bären Remigen. Aber ihren freiwilligen Beitrag zum Höck wollen sie trotzdem leisten und teilfinanzieren den Anlass mit üppigen Beiträgen. Vielen Dank den Spendern!

Beide Paare feiern 2019 ihren goldenen Hochzeitstag. Und Eichenbergers Vermählung jährt sich sogar genau heute am 8. August. Welch glücklicher Zufall! - Im Rausch ihres Glücks überraschen sie die Gäste, indem sie auch noch alle Getränkekosten übernehmen!

Liebe Jubilare, nach 50 Ehejahren ist es wahrlich Zeit geworden, das Leben zu geniessen. Das tut ihr bereits und ihr lasst eure Freunde daran teilhaben. Danke! Danke! Danke!

Reformierte Kirche Brugg. Pfarrer Rolf Zaugg spricht über die Verse 1 bis 7 im 4. Kapitel des Briefes von Paulus an die Galater.

Vor ein Paar Monaten bat Pfarrer Rolf Zaugg unsere Dirigentin Christine Pellegrini um Vorschläge für Lieder, die der chor.02 zum Gottesdienst vom 16. Juni beitragen könnte. Sie schlug Liebeslieder vor.

Liebeslieder im Gottesdienst? Er nahm die Herausforderung an. Seine Predigt handelte von der Befreiung von Zwängen, obsoleten Konventionen und auch vom Lieben in der Kirche. Demonstrativ entledigte er sich von seiner Kravatte und warf sie über die Anzeigetafel der Gottesdienstlieder.

Unsere Beiträge: Lass die Nacht, lass den Tag vergehen (Finnisches Volkslied) - Das Lieben bringt gross Freud (Schwäbisches Volkslied) - Wenn ich ein Vöglein wär (aus Herders Volkliedern) - Alta Trinitá beata (anonym) - Luegit vo Bärgen und Tal (F. Huber Melodie, J. A. Henne Text)

Darf man im Gottesdienst klatschen? Die Kirchkängerinnen und Kirchgäger taten es herzlich, inklusive Pfarrer, Sigristin und Organist. (hph)

Pressebericht: Konzert des chor.02 vom 07. April 2019 in der Kirche Umiken zum Thema : „Das klinget so herrlich!“

Der chor.02 hat am späten Nachmittag vom Sonntag, 7. April zu einem Frühlingskonzert eingeladen. Die Sängerinnen und Sänger, das Gastmusiktrio „ El RuSi“, aber auch das Publikum zeigten während der ganzen Veranstaltung sehr viel Freude an der Musik.

Präsident Markus Pfenninger konnte die Konzertbesucher in der voll besetzten Kirche begrüssen. Speziell begrüsste er die bewährte Chorleiterin Christine Pellegrini und das Gastmusiktrio „El RuSi“. Christine Pellegrini führte mit der gewohnten Begeisterung gelungen durch das vielseitige Programm.

Peter Strauss erklärte als Moderator die einzelnen Programmabschnitte und wies auf humorvolle Art auf die Entstehung und kulturelle Bedeutung der Lieder und Musikstücke hin. Das Trio „El RuSi“ spielte zwischen den drei Liederblöcken auf virtuose Weise Werke wie „Adagio und Menuett“ von Josef Haydn, zwei Appenzeller Tänze von Marie-Louise und Cedric Dumont und „Maple Leaf Rag“ von Scott Joplin. Einige Lieder wurden auch vom Trio begleitet. Im ersten Teil der Aufführungen erklangen Lieder wie „ Mein Mund der singet“ oder „Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe“. Im zweiten Teil folgten drei Variationen aus „Die launige Forelle“ oder „Lueget vo Berge und Tal“. Im dritten Teil erfreuten Lieder wie „s‘ Ramseyers wei go grase“ oder „Das klinget so herrlich…“. Das erfreute Publikum belohnte die Aufführungen immer mit lebendigem Applaus und forderte mit dem gewaltigen Schlussapplaus auch noch eine Zugabe.
Mehr über den chor.02 kann man auf der Homepage www.chor.02 erfahren. Neue Sängerinnen und Sänger sind immer herzlich willkommen. Reinhold Bertschi

Bilder Ueli Maurer:

Von Reini Bertschi

chor.02 – Mit Zuversicht und Lebensfreude gewachsen!

An der Generalversammlung des chor.02 Region Brugg im Restaurant Süssbach konnte Präsident Markus Pfenninger auf ein erfreuliches Vereinsjahr 2018 zurückblicken. Es wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, die Zahl der Sängerinnen und Sänger hat erfreulich zugenommen und auch die Vereinsrechnung schloss gut ab.

Bericht des Präsidenten zum Vereinsjahr 2018

Der Verein zählt aktuell 32 aktive Sängerinnen und Sänger. Dies bedeutet wie schon im Vorjahr eine erneute Zunahme von Vereinsmitgliedern.

Am 24. Juni wurde in der Kirche Umiken ein Sommerkonzert mit dem Titel „Aber gäll..!“durchgeführt. Die Lieder wie „Aber gäll, du hettsch mi gern“ oder „S‘ Ramseyers-Kuckuck“ fanden beim Publikum ein sehr erfreuliches Echo.

Der 10. Juli stand im Zeichen eines durch den chor.02 begleiteten Gottesdienstes in der Stadtkirche Brugg.

Am 9. August konnte in der Waldhütte Rüfenach der gewohnte Sommerhöck in gemütlichem Rahmen gefeiert werden.

Die Vereinsreise führte am 15. August an den Thunersee. Dort wurde der Chor vom Kirchenchor Thun Strättligen herzlich empfangen. In der Kirche Scherzligen wurden gemeinsam einige Lieder gesungen und dann bei einem Apéro gute Kontakte geknüpft.

Am 9. Dezember wurde in der Kirche Umiken ein Adventsgottesdienst mit einem weihnächtlichen Liederstrauss bereichert.

In der Kulturnacht vom 23. Februar 2019 trat der Chor im Campussaal Windisch mit einem heiteren Repertoire auf. Die Lieder wie zum Beispiel „Du passt so gut zu mir“ oder „Der Weg zur Oper“ fanden beim zahlreichen Publikum grossen Applaus. Wie immer bei Auftritten unseres Chors moderierte Peter Strauss frohgemut das Programm. Für die die musikalische Leitung und Vorbereitung war die bewährte und immer hoch motivierte Dirigentin Christine Pellegrini zuständig.

Der Präsident dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit, der Dirigentin Christine Pellegrini für die immer sehr begeisternde und angenehme Leitung der Chorproben. Diese finden jeweils am Donnerstag um 20.15 Uhr im Rathaussaal in Brugg statt. Dabei sind neue Sängerinnen und Sänger immer herzlich willkommen.

Dank erheblichen freiwilligen Beiträgen der Vereinsmitglieder und Sponsoren konnte die Jahresrechnung mit einem erfreulichen Ueberschuss abgeschlossen werden. Alois Wyss wurde neu in den Vorstand gewählt. Dies nach dem er kurz nach der letzten GV in den Vorstand eingetreten ist und wertvolle Arbeit leistet.

Einige Mitglieder konnten für den sehr guten Probenbesuch mit einer Flasche Wein oder einer Schachtel Pralinés belohnt werden.

Bericht der Dirigentin

Christine Pellegrini konnte dem Chor eine hohe Arbeitsqualität attestieren. Es ist eine weitere Steigerung festzustellen. Der Erfolg ist nur mit viel Geduld, der Arbeit in kleinen Schritten, Gelassenheit und in einem guten Arbeitsumfeld zu erreichen.

Für die ausgezeichnete Chorleitung konnte die Dirigentin vom Präsidenten Markus Pfenninger einen grossen Blumenstrauss entgegen nehmen.

Auftritt an der Kulturnacht im Campussaal Brugg-Windisch (Bild Ueli Maurer)

Die Osterzäpfe  sind die guten Geister der Kulturnacht. Witzig führen sie die Teilnehmenden Gruppen ein und überbrücken die Umbauzeiten. Für die lockere Vorstellung unseres chor.02, der als erster Verein am Samstag auftrat, fanden sie heraus, dass er uralt sei: 1800-jährig. Tatsächlich stammt der letzte Beitrag vom Singen im Gottesdienst in der Kirche Umiken aus dem Jahr 218! So steht es auf unserer Webseite . . .

Zu unserem Markenzeichen gehören sowohl die blauen, gelben und roten Tücher wie die frohgemute Moderation von Peter Strauss, der unser buntes Liederprogramm ansagte. Es umfasste die heiteren Intonationen aus unserem Repertoire: chumm chumm doch, du passt so gut zu mir - und zu uns, der Weg zur Oper, o happy day, si ya hamba (das wir immer auf Xhosa singen), s'Ramseyers wei ga grase, aber gäll du hettsch mi gärn. Die Dirigentin Christine Pellegrini hatte uns gut vorbereitet. Lampenfieber? Mit Christine nie.
Nach dem Schlussapplaus war noch nicht Schluss. Leo Geissmann kam aus der Seitenkulisse hervor und, bevor er die stadträtlichen Grüsse überbrachte, dankte er dem chor.02 noch besonders und forderte das Publikum auf, nochmals zu applaudieren. Diese Zugabe freute uns besonders. (hph)

die jesaiarolle
der chor.02 unter der leitung von christine pellegrini durfte den gottesdienst mit kirchenliedern ergänzen. lilly bühler (sopranistin) las den bibeltext über die verheissung jesaias (lukas 3, 1-6).

Lieder
Ehre sei Gott in der Höhe
Weihnacht
Meine Hoffnung meine Freude
Vater, unser Vater
Er heisst Rat und Wunderbar
Oh happy day

in der predigt wurde betont, dass jesus als einzigartige person der weltgeschichte etwas hat, was kein anderer je besass: schon rund 700 jahre vor seiner geburt wurde sein kommen prophezeiht! pfr. v. ungern-sternberg rollte symbolisch eine jesaja-rolle auf und las die verheissung des jungfrauensohns. direkt als jesus kam, wurde er angekündigt vom berühmtesten mann seiner zeit und kultur, johannes dem täufer. der entsprach zwar mit seinem rauhen auftreten wohl nicht unseren klischees davon, wie ein „frommer“ zu erscheinen hat, brachte aber eine zeitlose botschaft: es reicht nicht, dass der gottessohn kommt - wir müssen ihm auch, in unserem herzen und in unserer welt, den weg vorbereiten. (ws)