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Der romantischen Frau Musica zur Ehr!

Was für ein Rummel ist unser Brugger Stadtfest! Die beliebten Performer sind Big Bands und Gruppen für Blues, Rap, Rock, Jam Sessions sowie ein Eurovision-Contester. Aber es gibt auch die leiseren Töne mit witzigem Cabaret, Poesie und Wohlklang.

Der chor.02 gehört zu diesem musikalischen Kontrastprogramm. Er setzt seinen Kontrapunkt am Schlusstag, am Sonntag um 14 Uhr auf der für jegliche Lautstärken bestückten Bühne beim Simmengut: beliebte Volkslieder (Luegit vo Bärg und Tal, Mäiteli, wenn du witt go tanze), raffinierte Kanones (u.a. Der Weg zur Oper, ein Dreier-Quodlibet) und bekannte Gospellieder (This Little Light of Mine, Heaven is a Wonderful Place). Mit etwas Pröbeln findet der Soundmaster schnell die richtigen Lautstärken für uns. Der Gospel O happy Day erntet den längsten Applaus und wir wiederholen ihn gerne als Zugabe. - Mit etwas über 100 gut gelaunten Zuhörern ist der grosse Festplatz zwar etwas dünn, aber doch über den Erwartungen gut für die Randzeit am Schlusstag besetzt.

Text hph, Bilder 1 bis 5 Albi Moos, 6 bis 8 hph

Reformierte Kirche Brugg. Pfarrer Rolf Zaugg spricht über die Verse 1 bis 7 im 4. Kapitel des Briefes von Paulus an die Galater.

Vor ein Paar Monaten bat Pfarrer Rolf Zaugg unsere Dirigentin Christine Pellegrini um Vorschläge für Lieder, die der chor.02 zum Gottesdienst vom 16. Juni beitragen könnte. Sie schlug Liebeslieder vor.

Liebeslieder im Gottesdienst? Er nahm die Herausforderung an. Seine Predigt handelte von der Befreiung von Zwängen, obsoleten Konventionen und auch vom Lieben in der Kirche. Demonstrativ entledigte er sich von seiner Kravatte und warf sie über die Anzeigetafel der Gottesdienstlieder.

Unsere Beiträge: Lass die Nacht, lass den Tag vergehen (Finnisches Volkslied) - Das Lieben bringt gross Freud (Schwäbisches Volkslied) - Wenn ich ein Vöglein wär (aus Herders Volkliedern) - Alta Trinitá beata (anonym) - Luegit vo Bärgen und Tal (F. Huber Melodie, J. A. Henne Text)

Darf man im Gottesdienst klatschen? Die Kirchkängerinnen und Kirchgäger taten es herzlich, inklusive Pfarrer, Sigristin und Organist. (hph)

Pressebericht: Konzert des chor.02 vom 07. April 2019 in der Kirche Umiken zum Thema : „Das klinget so herrlich!“

Der chor.02 hat am späten Nachmittag vom Sonntag, 7. April zu einem Frühlingskonzert eingeladen. Die Sängerinnen und Sänger, das Gastmusiktrio „ El RuSi“, aber auch das Publikum zeigten während der ganzen Veranstaltung sehr viel Freude an der Musik.

Präsident Markus Pfenninger konnte die Konzertbesucher in der voll besetzten Kirche begrüssen. Speziell begrüsste er die bewährte Chorleiterin Christine Pellegrini und das Gastmusiktrio „El RuSi“. Christine Pellegrini führte mit der gewohnten Begeisterung gelungen durch das vielseitige Programm.

Peter Strauss erklärte als Moderator die einzelnen Programmabschnitte und wies auf humorvolle Art auf die Entstehung und kulturelle Bedeutung der Lieder und Musikstücke hin. Das Trio „El RuSi“ spielte zwischen den drei Liederblöcken auf virtuose Weise Werke wie „Adagio und Menuett“ von Josef Haydn, zwei Appenzeller Tänze von Marie-Louise und Cedric Dumont und „Maple Leaf Rag“ von Scott Joplin. Einige Lieder wurden auch vom Trio begleitet. Im ersten Teil der Aufführungen erklangen Lieder wie „ Mein Mund der singet“ oder „Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe“. Im zweiten Teil folgten drei Variationen aus „Die launige Forelle“ oder „Lueget vo Berge und Tal“. Im dritten Teil erfreuten Lieder wie „s‘ Ramseyers wei go grase“ oder „Das klinget so herrlich…“. Das erfreute Publikum belohnte die Aufführungen immer mit lebendigem Applaus und forderte mit dem gewaltigen Schlussapplaus auch noch eine Zugabe.
Mehr über den chor.02 kann man auf der Homepage www.chor.02 erfahren. Neue Sängerinnen und Sänger sind immer herzlich willkommen. Reinhold Bertschi

Bilder Ueli Maurer:

Auftritt an der Kulturnacht im Campussaal Brugg-Windisch (Bild Ueli Maurer)

Die Osterzäpfe  sind die guten Geister der Kulturnacht. Witzig führen sie die Teilnehmenden Gruppen ein und überbrücken die Umbauzeiten. Für die lockere Vorstellung unseres chor.02, der als erster Verein am Samstag auftrat, fanden sie heraus, dass er uralt sei: 1800-jährig. Tatsächlich stammt der letzte Beitrag vom Singen im Gottesdienst in der Kirche Umiken aus dem Jahr 218! So steht es auf unserer Webseite . . .

Zu unserem Markenzeichen gehören sowohl die blauen, gelben und roten Tücher wie die frohgemute Moderation von Peter Strauss, der unser buntes Liederprogramm ansagte. Es umfasste die heiteren Intonationen aus unserem Repertoire: chumm chumm doch, du passt so gut zu mir - und zu uns, der Weg zur Oper, o happy day, si ya hamba (das wir immer auf Xhosa singen), s'Ramseyers wei ga grase, aber gäll du hettsch mi gärn. Die Dirigentin Christine Pellegrini hatte uns gut vorbereitet. Lampenfieber? Mit Christine nie.
Nach dem Schlussapplaus war noch nicht Schluss. Leo Geissmann kam aus der Seitenkulisse hervor und, bevor er die stadträtlichen Grüsse überbrachte, dankte er dem chor.02 noch besonders und forderte das Publikum auf, nochmals zu applaudieren. Diese Zugabe freute uns besonders. (hph)

die jesaiarolle
der chor.02 unter der leitung von christine pellegrini durfte den gottesdienst mit kirchenliedern ergänzen. lilly bühler (sopranistin) las den bibeltext über die verheissung jesaias (lukas 3, 1-6).

Lieder
Ehre sei Gott in der Höhe
Weihnacht
Meine Hoffnung meine Freude
Vater, unser Vater
Er heisst Rat und Wunderbar
Oh happy day

in der predigt wurde betont, dass jesus als einzigartige person der weltgeschichte etwas hat, was kein anderer je besass: schon rund 700 jahre vor seiner geburt wurde sein kommen prophezeiht! pfr. v. ungern-sternberg rollte symbolisch eine jesaja-rolle auf und las die verheissung des jungfrauensohns. direkt als jesus kam, wurde er angekündigt vom berühmtesten mann seiner zeit und kultur, johannes dem täufer. der entsprach zwar mit seinem rauhen auftreten wohl nicht unseren klischees davon, wie ein „frommer“ zu erscheinen hat, brachte aber eine zeitlose botschaft: es reicht nicht, dass der gottessohn kommt - wir müssen ihm auch, in unserem herzen und in unserer welt, den weg vorbereiten. (ws)