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die jesaiarolle
der chor.02 unter der leitung von christine pellegrini durfte den gottesdienst mit kirchenliedern ergänzen. lilly bühler (sopranistin) las den bibeltext über die verheissung jesaias (lukas 3, 1-6).

Lieder
Ehre sei Gott in der Höhe
Weihnacht
Meine Hoffnung meine Freude
Vater, unser Vater
Er heisst Rat und Wunderbar
Oh happy day

in der predigt wurde betont, dass jesus als einzigartige person der weltgeschichte etwas hat, was kein anderer je besass: schon rund 700 jahre vor seiner geburt wurde sein kommen prophezeiht! pfr. v. ungern-sternberg rollte symbolisch eine jesaja-rolle auf und las die verheissung des jungfrauensohns. direkt als jesus kam, wurde er angekündigt vom berühmtesten mann seiner zeit und kultur, johannes dem täufer. der entsprach zwar mit seinem rauhen auftreten wohl nicht unseren klischees davon, wie ein „frommer“ zu erscheinen hat, brachte aber eine zeitlose botschaft: es reicht nicht, dass der gottessohn kommt - wir müssen ihm auch, in unserem herzen und in unserer welt, den weg vorbereiten. (ws)

lebenskunst beginnt beim stil. fröhliche unbekümmertheit mag sympathisch sein. aber es ist die form, die uns im innersten zusammenhält.(nzz 19.09.2018, überschrift zum aufsatz von roman bucheli über den wert der äusseren form)

tenu sportlich elegant! der reiseorganisator markus pfenninger gab den mitreisenden den kleidungsstil vor. die vorgabe ist zwar diffus. ein mix also von rassig funktionaler sportkleidung und garderobe für hochzeitsgäste? nicht doch, aber allen ist klar, was damit gemeint ist: etwas fürs schöne wetter, ein mittagessen auf der restaurant-terrasse am see und einem auftritt im romantischen kirchlein von scherzligen.

der ausflug selbst wird vielen teilnehmenden als schönes, verbindendes erlebnis in erinnerung bleiben. das hat auch mit der szenerie zu tun: der thunersee mit seinen schiffen, den dörfern, schlössern und bergen ringsum; die gemütlichkeit des mittagsmahls, das wir mit dem kanon „chumm doch, chumm doch“ garnieren und promt applaus von den andern gästen erhalten; die herzlichkeit der sängerinnen und sänger des kirchenchors strättligen-thun; die altehrwürdige kirche scherzligen mit ihren wertvollen fresken und ihrer eindrücklichen akustik; der kleine englische park rundherum mit grossen bäumen, die den romantischen durchblick auf die aare freigeben; aber auch damit, dass der chor beim reisen lieder singt.

aber der reihe nach: um halb 10 uhr morgens beginnt die fahrt nach thun mit einem car von eurobus. wir sind 18 sängerinnen und sänger und 5 begleitende partner. die dirigentin christine pellegrini kommt später beim mittagessen dazu. von thun nach spiez reisen wir mit dem schiff. zum mittagessen tafeln wir auf der terrasse des restaurants „riviera“ neben der spiezer schifflände. nach kurzer carfahrt treffen wir bei der kirche scherzligen in thun ein, wo wir dem kirchenchor strättligen begegnen. in der kirche halten wir und der gastgebende chor eine kurze probe ab und singen uns das vorgesehene konzert schon mal vor. das konzert selbst beginnt mit der bedächtigen italienischen melodie aus dem 15. jahrhundert „alta trinità beata“, die wir mit den gastgebern zusammen singen. es folgen weitere kirchenlieder der einzelnen oder vereinten chöre. besonders schön singen die strättliger eine eindringliche intonation des „vater unser“-gebets. den schluss lockert unser chor auf mit „aber gäll, aber gäll, du hettsch mi gärn, aber gäll, du kriegsch mi nit, nai nai!“ und „siyahamba“.

aber den gediegenen abschluss leisten die strättliger choristen. sie laden alle zu einem reichhaltigen apero auf dem grünen rasen bei der kirche ein. - es ist spätsommerlich warm, die langen schatten kühlen die hitzigen sonnenstrahlen, einer unserer sänger hält ein diszipliniertes nickerchen auf einer bank: ein arm hängt locker herunter, der andere aber hütet pflichtbewusst das notenmäppchen. . . - zur unterhaltung liest der schreibende noch einen berndeutschen text von rudolf von tavel aus dem buch „ring i dr chetti“ vor. er berichtet von einer szene, die brugg in verbindung mit spiez bringt. kurz nach der brugger mordnacht (30. juli 1444) erlegt der jüngling adrian von bubenberg im kiental oben verbotenerweise einen bären, den sich sein vater heinrich, der schlossherr von spiez, vorbehalten hat, aber als anführer eines berner kriegstrupps der stadt brugg zu hilfe eilen musste. er kommt aber frühzeitig und missmutig zurück, weil er für die brugger nichts mehr ausrichten konnte. - jetzt aber: wie bestellt fahren während unsrer rückschau auf die ferne vergangenheit auf der nahen aare die beiden thunerseeschiffe „blümisalp“ und „bubenberg“ vorbei zur lände beim bahnhof thun, rückwärts notabene.

vielen dank dem kirchenchor strättligen-thun, dem organisatoren markus pfenninger und andreas gund, dem präsidenten den kirchenchors, und den dirigenten der chöre joseph bisig (thun) und christine pellegrini. (text h. p. huber)

das arme teufeli  -  was nicht stimmt ist auch schön
der sommerhöck wurde nicht verregnet. die wetterprognose für den donnerstag abend war total falsch. von einem gewitter mit sturm und hagel, ausser einigen dicken tropfen, keine spur.
„ich armes welsches teufli, bin müde vom marschieren“. zwar haben wir eine welsche sängerin unter uns, aber ein teufel kann sie nicht sein. teufel sind männlich.
„bin müde, bin müde vom marschiern“. quatsch! wir alle kamen mit dem auto. auch die velofahrer liessen sich vom wetterbericht beeinflussen. sie liessen sport und ökologie für einmal bei seite.
die bestens gelaunten ankömmlinge bekamen sofort einen trunk aus reini bertschis weinkeller. und appetit hatten wir auch. eichenbergers und bertschis hatten dafür gesorgt, dass wir ein gediegenes sommermenu serviert bekamen, diesmal wieder an den hübsch dekorierten tischen draussen unter dem grossen vordach: viel salat, viel braten (schweinsfilet, umgeben von viel würzigem fleischkäse) mit köstlichem kartoffelgratin, ein schön angerichteter dessertteller.
der abend verging schnell, aber wir brachten doch nach kurzem einüben und ausprobieren verschiedener stimmlagen und -höhen sogar den teufli-kanon zustande.
„hab verloren mein pfeifli, aus meinem mantelsa-a-a-a-ack“. es trifft nicht zu, dass jemand etwas verloren gehabt hätte und pfeifli brauchten wir nicht. der einzige zigarettenraucher blieb unauffällig (wegen des diesjährigen feuerverbots).
„schad't nichts, ich hab's gefunden, was du verloren ha-a-a-a-ast.“ ist ja nett, etwas nicht-verlorenes zu finden. und soweit sind wir nicht gekommen, dass uns ein unbeteiligter zuhörer so etwas geglaubt hätte. uns fehlte die magie unserer dirigentin. ja, das war einmal, als wir am sommerhöck so innig-schön gesungen haben, dass wir tatsächlich tannige hosen und hagebuchige strümpfe trugen. (hph)

kontraste: getragene weisen, etwas seelenmassage, abwechselnde tempi, wehmütige und lustige volkslieder, instrumentale klassik, eine spannende geschichte, alles fein moderiert, das war das erfolgreiche rezept für unser jahreskonzert.

die singfreude des chors fand sich in der stimmung der zuhörer wieder. aus dem chor heraus konnte ich beobachten, wie sie intensiv zuhörten, schmunzelten, lachten und strahlten. einige kannten die lieder und sangen leise mit. nebst dem chorgesang sorgten dafür auch die instrumentaleinlage der jungen begabten querflötistin katharina liefert, die von sonja maurer vorgelesene lustige geschichte über die macht der harmonie und natürlich die zart schalkhaften ansagen von peter strauss.
nach dem konzert fragte ich einige gäste, welches der lieder ihnen am meisten gefallen habe. besonders genannt wurde das lied "this little light of mine" und grossen anklang fanden die mit szenischen einlagen ergänzten lieder "komm doch" und "ramseyers kuckuck".
es ist das grosse verdienst unser beliebten und einfühlend motivierenden dirigentin christine pellegrini, die mit geschickter auswahl der chorlieder ein konzertprogramm gestaltet hat, das spontan ein so gutes echo fand. (hph)

mit dem kamel durchs nadelöhr?
der chor.02 durfte am sonntag, 10. juni den gottesdienst in der reformierten kirche brugg mitgestalten.
pfarrer rolf zaugg befasste sich in der predigt mit dem thema 'heilig'. wie im lied 'heilig, heilig, heilig' zum 'sanctus' der 'deutschen messe' von franz schubert gesungen wird, ist diese eigenschaft gott vorbehalten. menschen können und müssen nicht heiligkeit erstreben. das seelenheil lässt sich nicht erzwingen. das wäre so unmöglich wie mit dem kamel durchs sprichwörtliche nadelöhr zu wollen.
nebst dem genannten lied bot der chor das 'sanctus' von martin vogt, die hymne 'amazing grace' von john newton und zum schluss das mitreissende spiritual 'this little light of mine'. viele kirchgänger dankten den akteuren persönlich und herzlich.


13.12.2017
adventskonzert mit der musikschule brugg

07.10.2017
suuserbummel

10.09.2017
singen im gottesdienst stadtkirche brugg

10.08.2017
sommerhöck waldhütte rüfenach

21.05.2017
singen im gottesdienst zentrum lee, riniken

02.04.2017
paul schaltegger gestorben

17.03.2017
kulturnacht "frühlingserwachen"

09.03.2017
15. generalversammlung

29.01.2017
neujahrskonzert kirche riniken


15.-16.10.16
chorreise in die leventina

28.08.2016
singen im gottesdienst stadtkirche brugg

04.08.2016
sommerhöck

10.03.2016
14. generalversammlung

06.12.2015
adventskonzert in der kirche umiken

18.10.2015
singen im gottesdienst

17.10.2015
suuserbummel villigen-rüfenach

06.08.2015
sommerhöck im waldhaus rüfenach

21.06.2015
frühsommerkonzert kirche umiken

12.03.2015
13. generalversammlung


28.11.2014
singen am nightshopping 2014 in brugg

26.10.2014
singen im gottesdienst

23.+24.08.2014
chorreise in die innerschweiz

07.08.2014
sommerhöck im waldhaus rüfenach

22.06.2014
konzert 'en bunte struss vo lieder'

13.03.2014
12. generalversammlung

01.01.2014
unsere neue dirigentin: tina pellegrini