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Kategorie: Archiv
Nachmittagskonzert im Pflegezentrum Süssbach Brugg am 10. September 2025
Was man auf dem Weg zur Oper erlebt
Begrüssung, Verabschiedung und Dank: Markus Pfenninger - Leitung und Klaviereinlagen: Christine Pellegrini - Zwischentexte: Sonja Maurer - Bilder: Margrit Morger (Süssbach) - Text hph


Gedrängte Zusammenfassung
Auf dem Weg zur Oper steht ein Baum, dessen Äste weit weit über die Wolken ragen, wo die Freiheit grenzenlos ist, am Himmel es Stärnli stoht und der Mond aufgeht.
D‘ Sunne schiint nachem Räge, aber s’isch mer alles ei Ding.
Ds Meitli witt go tanze, dert bi de Rose hinderem Hag, wo weder e Kiosk steit, no es Hotel, no e Bancomat, aber bald und very soon verirrsch di im Gospel-Medley. S’isch nur es Träumli gsi!
Aber mit Üben und Üben kommt man in die Oper, steigert sich in den gloriosen Calypso und, ohweh, bis zum Pharao ins Exil.
Träumli sind so schnäll verbi. But let my pupils go
home.
Frühlingskonzert am 25. Mai 2025 in der Kirche Umiken

Seelen baumeln
Die als Lied gefasste Vorgabe, die Seele doch auch ein wenig baumeln zu lassen, hat sich im Publikum vom Anfang bis zum Schluss erfüllt. Die Choristen beobachteten unter den Zuhörern nebst freudigen Gesichtern, schwankenden Häuptern und applaudierenden Armen auch mitsingende Münder. Das gab das schöne Gefühl, dass die Dirigentin, die junge Solistin und der ganze Chor Erfolg und guten Lohn für die vielen Übungsstunden fanden. Ja eben, das Üben, immer schön Üben, Ü/ü\ü/ü\ü/üben lohnt sich.
Das Programm begann mit einer Anweisung, den Weg zur Oper zu finden, über den Wolken zu summen und zu brummen, zu träumen und ab und zu aus dem täglichen Tramp zu schwenken.
Im Mittelteil standen mitreissende Hallelujas und Gospels.
Zum Abschluss standen Schweizer Ohrwürmer aus der Jugend der zahlreichen Seniorinnen und Senioren.
Aber das jüngste Semester kam nicht zu kurz. Die blutjunge Violinistin Emma Bernegger begleitete einige Lieder und brillierte mit Soloeinlagen. Die Dirigentin Christine Pellegrini hatte sie entdeckt und sofort engagiert.
Sehr gefreut hat uns die Anwesenheit einer grossen Delegation des Männerchors Canto Wano von Niederweningen. Er wird ebenfalls von Christine Pellegrini geleitet. Sie hat das Programm gestaltet, den chor.02 sorgfältig trainiert, motiviert und dirigiert. Sonja Maurer moderierte das Konzert kurzweilig und fröhlich. Der Präsident Markus Pfennninger hat anfangs die Konzertbesucher begrüsst und am Schluss den mehrfachen Applaus verdankt. (hph)










Singen im Gottesdienst in der Kirche Umiken am 11. Mai 2025
Muttertag!
An diesem Tag gab es einen besonderen Gottesdienst in der Kirche Umiken. Zum Muttertag hat die Pfarrerfamilie von Ungern-Sternberg den Gottesdienst mit mehreren Attraktionen ausgestaltet. Zum Thema Schöpfung gab es eine Projektion von atemberaubenden Schönheiten der Natur und einen Auftritt der Kindergruppe «Fresh Mini» mit einem von Gebärden begleiteten Lied ‘Wär het d’Bärge g’schaffe?’ Und am Schluss übergaben die Kinder den Kirchgängerinnen eine Rose.
Der Beitrag des Chor.02 bestand aus 3 Liedern. Ein wildes Gloria mit rhythmisch und tonal auf und ab wogenden Registerstimmen, ein Lied darüber, wie man beim Staunen über die Schönheit der Blumen aus den Mühen des Lebens kommt, und ein mitreissender Gospelsong.

Herbstkonzert am 8. September 2024 in der Kirche Umiken

. . . . . wenn sich nur die Sonne an diesem Sonntag gezeigt hätte! Es regnete.
Dem Chor gelang es aber, mit einem farbenfrohen Strauss von fröhlichen, beschwingenden Liedern, Gospelsound und zwei von Sonja Maurer vorgelesenen kleinen Geschichten eine frohe Stimmung zu vermitteln. Die Chorleiterin Christine Pellegrini hatte uns sorgsam vorbereitet und wir traten locker, freudig und farbig auf. Die Welt wäre voll Blumen, man müsste sich nur etwas Zeit nehmen, sie zu finden. Im Konzert kann man sie auch über die Ohren wahrnehmen.
Das Gehör vermittelt auch Botschaften, spannende, humorvolle. So die erste Geschichte von Pflanzen, die im Garten kränkeln, weil sie neidisch aufeinander sind, ausser den Freesien, die unter sich bleiben und prächtig gedeihen. (Ja das gibt es, man sollte Erbsen und Tomaten, Bohnen und Knoblauch nicht nebeneinander ziehen.)
Die zweite Geschichte handelte von einem Gesangswettbewerb unter Tieren, der total missriet, weil bei der Auswertung die Teilnehmenden Eigennutz vor Ehrlichkeit stellten. Das passiert bei uns im Chor nicht, man muss keine Lerche oder Nachtigall sein. Einfach Freude am Singen reicht schon. Mit Hilfe von Cat Stevens, Georg Friedrich Händel und Amadeus Mozart gelingt ein kleines feines Konzert. Und die eingefügten Gospel haben einen mitreissenden Rhythmus. Sie erlauben, sich selbst zu vergessen und frei von Sorgen und Seelenschmerz zu sein.
Im Regen wurden alle nass, aber was solls?
Unerwarteter Ausklang
An der Probe vier Tage später war, o Schreck, der Rathaussaal, den wir als Probelokal benützen dürfen, vom Einwohnerrat Brugg besetzt. Er hatte seine Sitzung um einen Tag vorverschoben. Was tun? Wo harret uns ein Nachen? - Wir fanden uns im Roten Haus wieder und feierten den Erfolg des Konzerts bei einem Bier. Die Lieder vom Konzert am Sonntag sangen wir nochmals locker, freudig und blumig. (hph)

Bilder von links nach rechts:
1 + 2 Jeanette Esslen, 3 Uli Maurer
4 + 5 Uli Maurer, 6 hph
Sommerhöck am 8. August 2024 im Bären Remigen
Herzlich ungenau 80* und 10** Jahre
Für einmal fand der Sommerhöck nicht im Wald statt. Hans Eichenberger, der schon vielmals den jährlichen Höck in der abendlichen Sommerfrische in/bei einer Waldhütte organisierte, wird bald 80 Jahre alt (*). Aus diesem Anlass spielte er ein letztes Mal den Organisator inklusive Impresario. Das ist aufwändig. Daher beanspruchte er die logistische und kulinarische Hilfe des Gasthofs Bären.
Letztes Jahr bot uns Hans eine Art Opera buffa beim Waldhaus Rüfenach. Die war so fulminant, dass der Chor die Gelegenheit verpasste, das zehnjährige Engagement unserer Dirigentin Christine Pellegrini angemessen zu würdigen. Dieses Jahr gibt es glücklicherweise wieder eine günstige Chance: 2 x 11 = 22. Die elfjährige Chorleitung (**) Christines trifft sich mit dem 22-jährigen Bestehen des chor.02. Hans, der Präsident Markus Pfenninger und der ganze Chor ehrten die beliebte, treue, geduldige und unermüdliche Dirigentin mit grossem Dank und einem Strauss Rosen.
Hans selber bekam für seinen Einsatz und als Gratulation zum baldigen Abschluss seines achten Jahrzehnts einen Sonnenblumentopf.
Gleich bei der Begrüssung brachte Hans das kommende Geschehen auf den Punkt. Hier seine Rede:
"Kolleginnen, Kollegen, geschätzte Gäste: Grüezi mitenand. Es freut mich, dass ihr den Weg heute zu uns gefunden habt.
Wir sind heute 19 Leute vom Chor und 10 Gäste.
Eigentlich hätten es alle verdient, persönlich und offiziell begrüsst zu werden, aber das würde dann doch zu weit führen, deshalb habe ich die persönliche Vorstellung auf 3 Personen beschränkt.
Da sind zum einen Esther und Reini Bertschi, die hier in Remigen zu Hause sind. Mit Reini habe ich schon im Männerchor Frohsinn gesungen, bis wir diesen aufgeben mussten; und danach gehörte Reini zu den Männern, die sich getrauten, im gemischten chor.02 weiterzumachen bis zu dem Tag, als er von einem Schlaganfall überrascht wurde, der es ihm verunmöglichte an unseren Proben weiter teilzunehmen. Aber Esther und Reini haben mehrere Jahre zusammen mit meiner Frau Margrit, weiteren Helferinnen und Helfern mir geholfen, den Sommerhöck auf die Beine zu stellen. Sie gehören immer noch zu uns, deshalb habe ich sie auch wieder eingeladen. Esther und Reini, schön, dass ihr die Einladung angenommen habt. Ich wünsche Euch einen gemütlichen Abend in unserem Kreis.
Bereits vor einem Jahr in der Waldhütte hatte ich mich darauf vorbereitet, einen Vertreter des Männerchors CantoWano aus Niederweningen zu begrüssen. Mit diesem Chor durften wir vor 2 Jahren zwei schöne Konzerte aufführen. Leider fand diese Begegnung krankheitshalber nicht statt. Aber heute ist er da; aber nicht etwa als Gast. Seit ein paar Wochen unterstützt er zusätzlich in unserem Chor den Tenor. Herzlich Willkommen, Alberto Fontana.
Ich komme auf einen Punkt zu sprechen, der nicht zwingend in die Begrüssung muss. Es ist mir jedoch ein persönliches Anliegen alle Anwesenden auf den gleichen Informationsstand zu bringen, weshalb wir heute hier sind und nicht in einer Waldhütte. Das Chorsingen hat mir immer viel bedeutet und auch viel gebracht. Bereits Anfang Jahr habe ich den Sommerhöck als gute Gelegenheit erkannt, um meinen in einem Monat bevorstehenden Achtzigsten mit dem Chor zu feiern und zu teilen - nicht nur ideell, auch faktisch."
Hans hat den grössten Teil der Kosten übernommen. Die Sängerinnen, Sänger haben auch dazu beigetragen. Die Vereinskasse bleibt verschont.
Hans und Sonja Maurer boten nach dem Hauptgang eine "liederliche" Verdauungspause. Operettenhaft sangen die beiden zwei kaum mehr bekannte Couplets (mehrstrophige witzig-zweideutige, politische oder satirische Lieder mit markantem Refrain): Die Lindenwirtin, die sich in einen jungen aber mittellosen Zecher verliebt und Abwandlungen des Hits "Lo sai che i papaveri son alti, alti, alti, e tu sei piccolina, e tu sei piccolina". Der Chor beteiligte sich ebenfalls am Gesang, mit dem altgedienten Schunkellied "Die kleine Kneipe in unserer Strasse".
Nach dem Dessert übernahm Hans die Chorleitung für ein Lagerfeuersingen, wie die Alten sungen, auch schön ohne Feuer. Zur melodiösen Unterstützung bediente Hans sein Smartphone mit Lautsprecherbox. Christine hatte ihm die Hauptstimmen ab Elektropiano übermittelt.
Der Chor dankt Hans für die grossartigen Darbietungen, für die gekonnte und perfekte Organisation und für die grosszügige Kostenübernahme.
BILDER ZUM ANKLICKEN von Uli Maurer (UM) und Hans-Peter Huber (hph), von links nach rechts:
OBEN Am Aperitif (hph) --- Was passiert? - Hans hält seine Ansprache (hph) --- Markus Pfenninger dankt Hans mit einem Sonnenblumentopf (hph)
MITTE Die Ehrung Christines (hph) --- Sonja Maurer und Hans 1. Akt (UM) --- Sonjas und Hansens Couplets (UM)
UNTEN Alle zusammen (UM) --- Der Präsident Markus Pfenninger (UM) --- Christine Pellegrini und Markus Pfenninger (UM)
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Die Beiträge für Anlässe vor 2023 sind im Archiv zu finden
Singen im Gottesdienst in der reformierten Stadtkirche Brugg am 23. Juni 2024
Friedfertigkeit
Um Frieden zu schliessen, müssen beide Seiten zeigen, dass ihnen etwas am Frieden liegt. Wie gibt man, bei vielem Misstrauen, dem Gegenüber ein überzeugendes Zeichen, dass man zum Frieden bereit ist?
Pfarrerin Sophie Glatthards Lesung handelte von David, der König Saul, der ihn verfolgte, in einer Höhle in seine Gewalt bekam. Aber er verschonte ihn. Unbemerkt schnitt er ein Stück von seinem Mantel ab. Mit diesem Zipfel vom Mantel konnte er ihm später seine Friedensbereitschaft beweisen (1. Buch Samuel, Kapitel 24).
Friedfertigkeit braucht Arbeit an sich selber. Wut muss Zuversicht weichen. Wie Wegweiser zur Friedfertigkeit standen die Beiträge des chor.02 im Gottesdienst verteilt. Zwei friedfertige Lieder in Mundart und zwei Gospelsongs lockerten die Gemüter.
Nach dem Gottesdienst verliessen die doch recht zahlreichen Besucher und Besucherinnen den Gottesdienst zufrieden und gingen beschwingt in den sonnigen Sonntag. (hph)
Bild 1 hph, Bild 2 Otto Bühler, Bild 3 Sonja Mauer
Bilder 4 und 5 Sonja Mauer, Bild 6 hph
Auftritt am 50-Jahr-Jubiläum der Behindertensportgruppe Region Brugg am 22. Juni 2024
Windisch, Mehrzweckhalle (Alte Turnhalle)
Alt wie ein Baum (Titel des ersten Liedes)
50 Jahre alt wurde dieses Jahr die regionale Behindertensportgruppe. Am Jubiläumstag erblühte ihr Lebensbaum zu einem farbenfrohen und musikalischen Anlass. Im einem halbstündigen Auftritt präsentierte der chor.02 dazu Mundartlieder und rassige Gospelsongs. Das Publikum war begeistert und sang teilweise mit. Aber sportlich und lautstark überboten wurden die Sängerinnen und Sänger von der anschliessend auftretenden Tanzgruppe der Jubilierenden, die auch die Zuschauer mitreissend in Bewegung brachten. (hph)
Leider sind keine Bilder von unserem Auftritt vorhanden. Bild 1 von Sonja Maurer: Der rassige Auftritt der Behinderten-Tanzgruppe. Bild 2 von hph: Entspannung der Sängerinnen und Sänger nach dem Auftritt des Chor.02.
Singen im Gottesdienst in Villnachern am 25. Februar 2024
Sahel > Niger > Bouara

Dieses Jahr durften unser Chor den Gottesdienst der Kirchgemeinde Umiken-Riniken-Villnachern im neuen Mehrzweckgebäude von Villnachern mit Liedern und dem Credo aus der Kalliwoda Messe mitgestalten.

Das Aussergewöhnliche an diesem Gottesdienst war das Referat von Jörg Stämpfli über das langjährige Schulprojekt im Sahel, im Dorf Bouara im südlichen Departement Zinder im Staat Niger. Persönlich setzen sich die beiden Familien Häusermann und Stämpli aus Villnachern dafür ein. Das Projekt hat sich erfolgreich entwickelt. Ein Detail: an jedem Schultag bekommen die Schulkinder eine Mittagsmahlzeit, die aus den Spenden der Kirchgemeinde Umiken-Riniken-Villnachern finanziert wird. Pia und Jörg Stämpfli konnten sich über einen namhaften Betrag aus der Kollekte freuen, die dem Schulprojekt zugute kommt. Link: https://www.ref-umiken.ch/sozial
Predigt Pfarrer Dan Beda (Mandach)
Dirigentin Christine Pellegrini
Klavier Barbara Wyss
Text, Bilder vom Apero von H.P. Huber

Mehrzweckraum Villnachern
Adventskonzert in der Kirche Umiken am 3. Dezember 2024
Alle Jahre wieder …
... war der Titel des ersten Liedes.
In der wunderschön weihnachtlich geschmückten Kirche Umiken durfte der Chor.02 auch in diesem Jahr wieder sein Weihnachtskonzert musikalisch präsentieren.
Stimmige, fröhliche, beschauliche aber auch lustige Lieder, passend zur Winter-und Vorweihnachtszeit, schufen eine wunderbare Adventsstimmung. Mit dem vom Chor neu einstudierten, und erstmals vorgetragenen Credo aus der Missa a 3 von Johann Wenzel Kalliwoda wurden auch ernsthaftere Töne vorgetragen.
Vier Liebesgeschichten von Mozart in Notturni verpackt sorgten für romantische Gefühle.
Sonja Maurer umrahmte die stimmungsvollen Melodien mit einer gekonnt vorgetragenen, modernen und trotzdem gefühlvollen Weihnachtsgeschichte.
Viel Lob gehört Christine Pellegrini für das motivierende Dirigat und die geschickte Liederauswahl. Die Begeisterung der Dirigentin spornte die Sängerinnnen und Sänger zu Bestleistungen an.
Das Publikum war begeistert und honorierte das Konzert mit viel Applaus und grosszügigen Spenden in die Topfkollekte.
Text und Bilder von Romy Meyer


