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Ein Sängerstreit auf der Wartburg

Die drei von Christine Pellegrini geleiteten Chöre

Gemischter Chor Neerach-Niederhasli, Canto Wano Männerchor Wehntal und chor.02 Sängerinnen und Sänger der Region Brugg

treffen sich zum Festival der Chöre in Niederhasli.

Gastgeber und Organisator ist der Gemischte Chor Neerach-Niederhasli. Sein Präsident Werner Wildhaber war es, der die Idee zu diesem Festival hatte. Er lud die Wehntaler und Brugger zu einem Wettstreit auf die Wartburg auf der Seehalde bei Niederhasli (Mehrzweckhalle).

Geht das überhaupt? - Ja, natürlich, es gibt ja eine Anleitung in Form eines Kanons:

Wenn mich vor der Burg jemand fragt, wie er zur Bühne kommt - dann sag ich üben, üüüben - immer schön üben, übeen!

Die drei Chöre haben es in jeder ihrer Probe gemacht, aber man sollte nie aufhören damit.

Hier das Resultat kurz zusammengefasst.

Im Sängersaal geht der Vorhang auf und alle Choristinnen und Choristen stehen auf der Bühne. Rund 70 Sängerinnen und Sänger streiten um die Dominanz in einem mehrfach überlagerten Kanon. Als erster Chor muss der chor.02 von der Bühne weichen und auch der Canto Wano verzieht sich unaufhaltsam singend nach hinten in den Saal. Als vorläufiger Sieger bleibt der Gemischte Chor Neerach-Niederhasli auf der Bühne und präsentiert nun fröhlich sein Eigenprogramm.

Aber der Canto Wano Männerchor gibt nicht auf, er übt und übt, wie er wieder zur Bühne komme und verdrängt den Gemischten Chor Neerach-Niederhasli, der nun abtreten muss, seinerseits aber noch mehr übend und übend, damit auch er später wieder zur Bühne kommt.

Tadellos eingeübt bestreitet der Canto Wano Männerchor mit seinen sonoren Stimmen sein Liedprogramm.

Grosser Applaus – Vorhang zu – Pause. Es steht 1:1:0 für die beiden Zürcher Chöre, aber die selbstsicheren Aargauer haben ihren Trumpf noch nicht ausgespielt.

Noch während der Pause schleichen sie sich still und leise und ohne zu üben hinter den geschlossenen Vorhang und gruppieren sich ums Klavier. Der Vorhang geht auf und los geht’s mit dem dritten Liedprogramm. Aber beim letzten Lied fädelt sich der Gemischte Chor Neerach-Niederhasli hinter dem chor.02 ein und singt bei der Ramseyer Ballade mit. Oh je, beide Chöre lassen sich vom alten Ramseyer melodisch schimpfend abkanzeln. Zum Glück kommen jetzt auch die Mannen des Canto Wano auf die Bühne, nehmen dem alten Ramseyer den Stecken aus der Hand und bekräftigen, dass gar niemand ein Schnuderihund ist. Danke Canto Wano!

Es steht jetzt 1:1:1.

Nun sind die Sängerinnen und Sänger alle wieder auf der Bühne. Sie stimmen ‚Luegit vo Bärg und Tal‘ an. Das Publikum singt mit. Man merkt, es weiss, wie schön es ist, von der Wartburg auf der Seehalde ins üppige Zürcher Unterland z'luege.

Zum Schluss bieten die drei Chöre gemeinsam die sehnsüchtige Barcarolle. Linde zephyrische Winde streicheln die niederhaslige Wartburg und den vollen Sängersaal. Ohhh! - Ahhh.- Das tut wohl, die Sommerhitze ist weg!

Zu Ende ist das Fest, jetzt darf man die Seele bambelen lassen. (Zugabe)

Die drei Chöre sind quitt. Sie konnten sich zeitweise spontan verschmelzen, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Die grossartige Leistung der gemeinsamen Dirigentin Christine Pellegrini besteht nicht nur in der musikalischen Führung. Sie hat sich auch die perfekt klappende Choreografie ausgedacht und sorgfältig umgesetzt.

Text hph, Bilder Thomas Vogel, Martin Frey, Iris Kenis, hph

Link: Der Sängerkrieg auf der Wartburg in Thüringen im 13. Jahrhundert

https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ngerkrieg_auf_der_Wartburg

Un poquito American Dream

Es war eine neue Erfahrung für den Chor. Die Festbühne am Eisi in Brugg war für die Technokonzerte mit viel Elektronik bestückt. Aber prompt gab es bei der Tonprobe ein Problem. Das mitgebrachte Elektropiano gab keinen Ton von sich. Nach etwa 20 Versuchen ersetzte der Tontechniker das Anschlusskabel. Zum Glück gab es dafür ein Ersatzkabel.

Zwei Proben waren notwendig: eine für die Sängerinnen und Sänger zur Abstimmung mit dem Piano, eine zweite für die Zuhörenden auf den etwa 25 m Meter entfernten Sitzbänken.

Unter der Leitung von Christine Pellegrini am Piano präsentierte der Chor ein zwanzigminütiges Programm mit neun modern-volkstümlichen Liedern. Es bot eine rassige Einleitung und ein ebensolcher Abschluss, dazwischen Lieder in witziger Mundart, andere etwas traurig, andere wieder tröstlich, aber auch solche mit wunderschönem Weltgefühl wie ein amerikanischer Traum. Schätzungsweise fünfzig Zufallsgäste klatschten verhalten bis begeistert.

Es war ein bestens passender Mix an diesem heissen Sonntagnachmittag. Nicht optimal war dagegen der eingestellte Sound. Die Akustik einer Technobühne im Freien eignet sich nicht so gut für einen traditionellen Chor, oder umgekehrt. Aber was soll’s, unser Erlebnis auf der Bühne war grossartig, es wird uns lange in Erinnerung bleiben. (Text hph)

Oh, wie schön ist Klatsch – klatschen   geklatscht!

oder Schwatz – Zimmermannsklatsch – Applaus!

Noch nie war es am Sommerhöck so heiss! Die Schar von Sängerinnen, Sängern und Gästen fuhr, stieg und schleppte sich bei 34 Grad tapfer hinauf zum Weinbau von Peter und Petra Zimmermann in Oberflachs. Und sofort trank man frischen Weisswein und viel kühles Wasser zum Apero.

Dank Hans' präziser Vorbereitung gab es ein schwungvolles Programm, das alle mitsingen liess. Bei Gassenhauern wie „Jetzt fahr‘n wir übern See“ liefen nicht nur die Stimmen, sondern auch die Schweissperlen warm. Das Resultat? Lauter Applaus, bester Schwatz und jede Menge Fröhlichkeit.

Die Kulinarik bot drei schöne Salatsorten zur Selbstbedienung, bestens präparierten Aargauerbraten mit Kartoffelgratin und Gemüse. Zum feinen Dessert gabs Merigue mit zart kühlendem Traubensorbet und Schlagrahm.

Unter der Regie von Impresario Hans Eichenberger lief alles wie am Schnürchen. Der legendäre „Zimmermannsklatsch“ war vom Chor blitzschnell gelernt und wurde von allen synchron auf den Holzboden gelegt. Die absolute Krone setzten dem Ganzen jedoch Christine, Alberto und der Impresario Hans selbst auf, die mit der vertrackten Dreiervariante fulminant brillierten!

Vielen Dank den liebenswerten Gastgebern Peter und Petra Zimmermann.

Text: hph und etwas KI.

Schenk uns Zeit aus deiner Ewigkeit (Swing)

Aber Menschen haben eine beschränkte Lebenszeit, der chor.02 auch.

Einander Zeit zu schenken ist eine gute Idee. Aus der Zuwendung zu anderen Menschen kommt Dank und Freude zurück und die Zeit ist sinnvoll genutzt.

Der chor.02 durfte wieder einmal am Gottesdienst in der Kirche Umiken mitwirken. Unsere langjährige Dirigentin Christine Pellegrini hatte mit dem Pfarrer Wolfgang von Ungern-Sternberg eine geschickte Auswahl von Liedern getroffen, die sich gut in die Liturgie und die Predigt einfügten. Sonja Maurer besorgte die Schriftlesung aus der Genesis: die Geschichte von Abraham, Sara und ihrem Sohn Isaak. (hph)

Bild: Wolfgang von Ungern-Sternberg

Frühlingsgefühle

Dem chor.02 mit seinen Sängerinnen und Sängern der Region Brugg gelang es wahrhaftig, den Frühling in die voll besetzten Kirche Umiken zu locken. 

Das Programm wurde wieder sehr geschickt von der Dirigentin Christine Pellegrini gestaltet. In drei Blöcken bot es Chorlieder in Mundart, Gospel und auch wunderschöne Balladen. Matthias Hunziker (Blockflöte) und Remus Regli (Gitarre und Schwyzerörgeli) begeisterten mit volkstümlichen Klängen. Sonja Maurer moderierte das Konzert sehr humorvoll und kompetent.

Mit zwei Zugaben wurde das zauberhafte Konzert fröhlich beendet.

Damit nicht genug: der Anlass fand noch einen frohen geselligen Abschluss mit einem Apero für die Gäste und Chormitglieder, den Sonja Mauerer organisierte und spendete.

Dem Schreibenden sind viele lobende Meinungen zu Ohren gekommen, besonders auch für die beiden mitwirkenden Musiker.

What a wonderful world! Aber die Sonne blendet ein wenig am späten Sonntagnachmittag.
Wir sind bereit und spüren den Frühling!
Sonja, die sympathische Moderatorin.
Die gelobten Gastmusiker Matthias Hunziker (Blockflöte) und Remus Regli (Gitarre und Schwyzerörgeli)

Bilder: Uli Maurer, Bözberg - Text: hph

Was man auf dem Weg zur Oper erlebt

Begrüssung, Verabschiedung und Dank: Markus Pfenninger - Leitung und Klaviereinlagen: Christine Pellegrini - Zwischentexte: Sonja Maurer - Bilder: Margrit Morger (Süssbach) - Text hph


Gedrängte Zusammenfassung

Auf dem Weg zur Oper steht ein Baum, dessen Äste weit weit über die Wolken ragen, wo die Freiheit grenzenlos ist, am Himmel es Stärnli stoht und der Mond aufgeht.

D‘ Sunne schiint nachem Räge, aber s’isch mer alles ei Ding.

Ds Meitli witt go tanze, dert bi de Rose hinderem Hag, wo weder e Kiosk steit, no es Hotel, no e Bancomat, aber bald und very soon verirrsch di im Gospel-Medley. S’isch nur es Träumli gsi!

Aber mit Üben und Üben kommt man in die Oper, steigert sich in den gloriosen Calypso und, ohweh, bis zum Pharao ins Exil.

Träumli sind so schnäll verbi. But let my pupils go

home.

Pizze a volontà in tutte le varianti

Nach langen Wochen ohne Chorsingen: Geselligkeit in der Pizzeria alla Rotonda von Flaviana und Antonio di Nardo in Wettingen!

Tenore Alberto Fontana hat den Sommerhöck mit Hilfe seiner Verwandten in Wettingen organisiert. Nicht im Rabennest im Kreisel, sondern in der Pizzeria alla Rotonda nebenan.

Hier die Bilder der Schlemmer. Es gab nicht nur Pizzas. Da waren auch Elenas selbst hergestellte Eiscrèmes und Torten!

Hier das Rabennest

Die Schlemmer

Seelen baumeln

Die als Lied gefasste Vorgabe, die Seele doch auch ein wenig baumeln zu lassen, hat sich im Publikum vom Anfang bis zum Schluss erfüllt.  Die Choristen beobachteten unter den Zuhörern nebst freudigen Gesichtern, schwankenden Häuptern und applaudierenden Armen auch mitsingende Münder. Das gab das schöne Gefühl, dass die Dirigentin, die junge Solistin und der ganze Chor Erfolg und guten Lohn für die vielen Übungsstunden fanden. Ja eben, das Üben, immer schön Üben, Ü/ü\ü/ü\ü/üben lohnt sich.

Das Programm begann mit einer Anweisung, den Weg zur Oper zu finden, über den Wolken zu summen und zu brummen, zu träumen und ab und zu aus dem täglichen Tramp zu schwenken.

Im Mittelteil standen mitreissende Hallelujas und Gospels.

Zum Abschluss standen Schweizer Ohrwürmer aus der Jugend der zahlreichen Seniorinnen und Senioren.

Aber das jüngste Semester kam nicht zu kurz. Die blutjunge Violinistin Emma Bernegger begleitete einige Lieder und brillierte mit Soloeinlagen. Die Dirigentin Christine Pellegrini hatte sie entdeckt und sofort engagiert.

Sehr gefreut hat uns die Anwesenheit einer grossen Delegation des Männerchors Canto Wano von Niederweningen. Er wird ebenfalls von Christine Pellegrini geleitet. Sie hat das Programm gestaltet, den chor.02 sorgfältig trainiert, motiviert und dirigiert. Sonja Maurer moderierte das Konzert kurzweilig und fröhlich. Der Präsident Markus Pfennninger hat anfangs die Konzertbesucher begrüsst und am Schluss den mehrfachen Applaus verdankt. (hph)

Vor dem Konzert: Emma Bernegger und Christine Pellegrini (Bild hph)
(Bild Otto Bühler)
Die Moderatorin Sonja Maurer (Bild Otto Bühler)
(Bild Otto Bühler)
Emma Bernegger, Solo (Bild Otto Bühler)
(Bild Otto Bühler)
Emma Bernegger und Christine Pellegrini (Bild Uli Maurer)
Applaus! (Bild Otto Bühler)
Christiene Pellegrini (Bild Uli Maurer)
Apero (Bild Uli Maurer)

Muttertag!

An diesem Tag gab es einen besonderen Gottesdienst in der Kirche Umiken. Zum Muttertag hat die Pfarrerfamilie von Ungern-Sternberg den Gottesdienst mit mehreren Attraktionen ausgestaltet. Zum Thema Schöpfung gab es eine Projektion von atemberaubenden Schönheiten der Natur und einen Auftritt der Kindergruppe «Fresh Mini» mit einem von Gebärden begleiteten Lied ‘Wär het d’Bärge g’schaffe?’ Und am Schluss übergaben die Kinder den Kirchgängerinnen eine Rose.

Der Beitrag des Chor.02 bestand aus 3 Liedern. Ein wildes Gloria mit rhythmisch und tonal auf und ab wogenden Registerstimmen, ein Lied darüber, wie man beim Staunen über die Schönheit der Blumen aus den Mühen des Lebens kommt, und ein mitreissender Gospelsong.

(Bild Wolfgang von Ungern-Sternberg)