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Im Atem der Orgel

Chorsingen kann Viren versprühen. Wegen der Corona-Pandemie musste das Adventskonzert vom 6. Dezember 2020 abgesagt werden. Das ist schade, hatte doch unser Chor speziell und unter erschwerten Bedingungen dafür die a capella Messe a 3 für Sopran, Alt und Männerstimmen von Johann Wenzel Kalliwoda geübt.

Nun muss also das Vereinsjahr 2020 ohne Musizieren zu Ende gehen. Aber Heidi und Peter Strauss hatten eine Idee: Gesanglos, aber nicht klanglos! Man könnte eine Orgel aufbieten! So entstand das ausserordentliche Adventskonzert in der Kirche Umiken, exklusiv für Chormitglieder und Angehörige. Die Chorleiterin Christine Pellegrini dirigierte die Orgel. Anders gesagt, sie improvisierte zum Advent passende Lieder aus dem langjährigen Repertoir des Chors. Die Musik ging auch so zu Herzen. Wer genau hinhörte konnte das Mitsummen hinter den Masken der Anwesenden vernehmen und jedes einzelne Lied wurde mit einem Applaus belohnt.

Markus Pfenninger, der Präsident, der das besondere Konzert organisiert hatte, dankte zum Schluss Christine, der Dirigentin, indem er ihr eine blühende Winterpflanze übergab, eine Azalee 'Christine'. (Text MP und HPH, Bild CP)

Christine Pellegrini an der Orgel in der Kirche Umiken

Pro E-mail Adresse kann man 5 Stimmen auf die 37 Projekte verteilen, maximal 1 Stimme pro Projekt.

Bitte unterstützt unser Projekt Kalliwoda! Und gebt diese Anleitung an Sympatisanten weiter.

Vorgehen:

  1. Ruft in eurem Browser folgende Adresse auf: www.ibbooster.ch oder direkt das Projekt Kalliwoda mit www.ibbooster.ch/projekte/missa-3-von-johann-wenzel-kalliwoda. (Beide Links sind auch auf der Begrüssungsseite unserer Webseite www.chor02.ch, wo ihr sie direkt anklicken könnt.)
  2. Auf der IBBooster-Seite, im grünen Feld, ist der Link zur persönlichen Registrierung bei der IBBooster-Plattform. Benützt diesen.
  3. Auf der folgenden Seite dient das blaue Feld unten links dazu, sich für die Stimmabgaben zu registrieren. Schreibt das gewählte Kennwort auf, ihr werdet es gleich noch brauchen! Füllt die Felder aus, bestätigt die Datenschutzerklärung und drückt dann auf "Speichern und Konto erstellen".
  4. Nun kommt eine Empfangsbestätigung mit dem Hinweis, dass demnächst eine Meldung per E-mail zugestellt wird. Nach einer Weile bekommt ihr dieses E-mail mit einem Freigabe-Link. Nachdem ihr diesen betätigt habt, seid ihr für die Abgabe von 5 Stimmen auf 5 verschiedene Projekte berechtigt.
  5. Ihr müsst aber die IBBoost-Kalliwoda-Seite neu aufrufen, und wieder im grünen Feld den Link zum Registrieren anklicken.
  6. Auf der folgenden Seite, im oberen blauen Feld "Login, wenn bereits ein Konto besteht" meldet ihr euch nun zur Stimmabgabe an, mit dem vorher angegebenen Kennwort.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühe!

Natur pur in Holderbank

Es ist 16:15 an der Haltestelle Holderbank AG. Simon Läuchli empfängt die für alle Wetterkapriolen gerüsteten bummelfreudigen Sängerinnen und Sänger. Er ist der ehemalige Gemeindeammann von Holderbank und Präsident des Vogel- und Naturschutzvereins.

Der Plan B des Bummels muss nicht in Anspruch genommen werden. Der intensive Regen stoppte rechtzeitig und wir können los, durch feuchte Felder, Flussauen, Hartholzauen, vorbei an idyllischen, von Graureihern bewachten Tümpeln, an Grundwasseraufstössen, an Giessen, wo die Wasserfeder vorkommt und an einigen unordentlichen Biberburgen am Aareufer. Simon Läuchli erzählt uns nicht nur vom Naturreichtum an der Aare. Er berichtet auch über die Gemeinde selbst, von früher, als die wohltätige Schlossherrin von Wildegg, Julie von Effinger, wirkte und von der heutigen Entwicklung von der Industrie- zur Wohngemeinde.

Wie herrlich ist es doch, einmal die nahe Umgebung mit offenen Augen zu erbummeln, und die frische, vom Regen gereinigte Luft zu atmen (und reden wir lieber nicht vom Gestänkli bei der Kläranlage des Bünztales)!

Die 14 Teilnehmenden gönnen sich anschliessend den Sauser, weitere besser ausgebaute Tropfen und einen kräftigen Imbiss im Bären zu Wildegg. (Text und Bilder hph)

Amazing Grace - erstaunliche Gnade

Am 22. September hat der chor.02 wieder mit einigen Liedern zum Gottesdienst in der Kirche Umiken beigetragen. Pfarrer Wolfgang von Ungern-Sternbergs Predigt ging vom 1. Brief von Paulus an Timoteus aus, aus dem unser Chormitglied Lilly Bühler die Verse 3 bis 19 vorlas. Kurz gesagt: wenn Sünder, Bösewichte und arme Schlucker zum Glauben finden und zur Gewissheit kommen, dass Gott ihnen die Gnade der Verzeihung gibt, können sie auch zum rechten Leben zurück finden.

Was im Gottesdienst nicht selbstverständlich ist: Die Kirchgänger haben sich am Schluss mit einem herzlichen Applaus bedankt, besonders für das letzte Lied, den Gospel 'O happy day'.

Was das Publikum nicht sieht: Unsere Elektropiano spielende Dirigentin Christine Pellegrini dirigiert uns Choristen mit ihrem Gesicht: Sie gibt Blickkontakt für die Einsätze, sie singt mit wie eine Souffleuse, ihre Kopfbewegungen und ihre Augen dynamisieren unsere Stimm-Färbung und -Intensität. Und wer es nicht erfasst, weil er in die Noten guckt, spürt doch die ausgestrahlte Botschaft 'toll wie es läuft, weiter so'. (hph)

2 Bilder von Otti Bühler: Pfarrer Wolfgang von Unger-Sternberg und Sopranistinnen, der chor.02 vor dem Chorraum der Kirche Umiken:

Reformierte Kirche Brugg. Pfarrer Rolf Zaugg spricht über die Verse 1 bis 7 im 4. Kapitel des Briefes von Paulus an die Galater.

Vor ein Paar Monaten bat Pfarrer Rolf Zaugg unsere Dirigentin Christine Pellegrini um Vorschläge für Lieder, die der chor.02 zum Gottesdienst vom 16. Juni beitragen könnte. Sie schlug Liebeslieder vor.

Liebeslieder im Gottesdienst? Er nahm die Herausforderung an. Seine Predigt handelte von der Befreiung von Zwängen, obsoleten Konventionen und auch vom Lieben in der Kirche. Demonstrativ entledigte er sich von seiner Kravatte und warf sie über die Anzeigetafel der Gottesdienstlieder.

Unsere Beiträge: Lass die Nacht, lass den Tag vergehen (Finnisches Volkslied) - Das Lieben bringt gross Freud (Schwäbisches Volkslied) - Wenn ich ein Vöglein wär (aus Herders Volkliedern) - Alta Trinitá beata (anonym) - Luegit vo Bärgen und Tal (F. Huber Melodie, J. A. Henne Text)

Darf man im Gottesdienst klatschen? Die Kirchkängerinnen und Kirchgäger taten es herzlich, inklusive Pfarrer, Sigristin und Organist. (hph)

Von Reini Bertschi

chor.02 – Mit Zuversicht und Lebensfreude gewachsen!

An der Generalversammlung des chor.02 Region Brugg im Restaurant Süssbach konnte Präsident Markus Pfenninger auf ein erfreuliches Vereinsjahr 2018 zurückblicken. Es wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, die Zahl der Sängerinnen und Sänger hat erfreulich zugenommen und auch die Vereinsrechnung schloss gut ab.

Bericht des Präsidenten zum Vereinsjahr 2018

Der Verein zählt aktuell 32 aktive Sängerinnen und Sänger. Dies bedeutet wie schon im Vorjahr eine erneute Zunahme von Vereinsmitgliedern.

Am 24. Juni wurde in der Kirche Umiken ein Sommerkonzert mit dem Titel „Aber gäll..!“durchgeführt. Die Lieder wie „Aber gäll, du hettsch mi gern“ oder „S‘ Ramseyers-Kuckuck“ fanden beim Publikum ein sehr erfreuliches Echo.

Der 10. Juli stand im Zeichen eines durch den chor.02 begleiteten Gottesdienstes in der Stadtkirche Brugg.

Am 9. August konnte in der Waldhütte Rüfenach der gewohnte Sommerhöck in gemütlichem Rahmen gefeiert werden.

Die Vereinsreise führte am 15. August an den Thunersee. Dort wurde der Chor vom Kirchenchor Thun Strättligen herzlich empfangen. In der Kirche Scherzligen wurden gemeinsam einige Lieder gesungen und dann bei einem Apéro gute Kontakte geknüpft.

Am 9. Dezember wurde in der Kirche Umiken ein Adventsgottesdienst mit einem weihnächtlichen Liederstrauss bereichert.

In der Kulturnacht vom 23. Februar 2019 trat der Chor im Campussaal Windisch mit einem heiteren Repertoire auf. Die Lieder wie zum Beispiel „Du passt so gut zu mir“ oder „Der Weg zur Oper“ fanden beim zahlreichen Publikum grossen Applaus. Wie immer bei Auftritten unseres Chors moderierte Peter Strauss frohgemut das Programm. Für die die musikalische Leitung und Vorbereitung war die bewährte und immer hoch motivierte Dirigentin Christine Pellegrini zuständig.

Der Präsident dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit, der Dirigentin Christine Pellegrini für die immer sehr begeisternde und angenehme Leitung der Chorproben. Diese finden jeweils am Donnerstag um 20.15 Uhr im Rathaussaal in Brugg statt. Dabei sind neue Sängerinnen und Sänger immer herzlich willkommen.

Dank erheblichen freiwilligen Beiträgen der Vereinsmitglieder und Sponsoren konnte die Jahresrechnung mit einem erfreulichen Ueberschuss abgeschlossen werden. Alois Wyss wurde neu in den Vorstand gewählt. Dies nach dem er kurz nach der letzten GV in den Vorstand eingetreten ist und wertvolle Arbeit leistet.

Einige Mitglieder konnten für den sehr guten Probenbesuch mit einer Flasche Wein oder einer Schachtel Pralinés belohnt werden.

Bericht der Dirigentin

Christine Pellegrini konnte dem Chor eine hohe Arbeitsqualität attestieren. Es ist eine weitere Steigerung festzustellen. Der Erfolg ist nur mit viel Geduld, der Arbeit in kleinen Schritten, Gelassenheit und in einem guten Arbeitsumfeld zu erreichen.

Für die ausgezeichnete Chorleitung konnte die Dirigentin vom Präsidenten Markus Pfenninger einen grossen Blumenstrauss entgegen nehmen.

die jesaiarolle
der chor.02 unter der leitung von christine pellegrini durfte den gottesdienst mit kirchenliedern ergänzen. lilly bühler (sopranistin) las den bibeltext über die verheissung jesaias (lukas 3, 1-6).

Lieder
Ehre sei Gott in der Höhe
Weihnacht
Meine Hoffnung meine Freude
Vater, unser Vater
Er heisst Rat und Wunderbar
Oh happy day

in der predigt wurde betont, dass jesus als einzigartige person der weltgeschichte etwas hat, was kein anderer je besass: schon rund 700 jahre vor seiner geburt wurde sein kommen prophezeiht! pfr. v. ungern-sternberg rollte symbolisch eine jesaja-rolle auf und las die verheissung des jungfrauensohns. direkt als jesus kam, wurde er angekündigt vom berühmtesten mann seiner zeit und kultur, johannes dem täufer. der entsprach zwar mit seinem rauhen auftreten wohl nicht unseren klischees davon, wie ein „frommer“ zu erscheinen hat, brachte aber eine zeitlose botschaft: es reicht nicht, dass der gottessohn kommt - wir müssen ihm auch, in unserem herzen und in unserer welt, den weg vorbereiten. (ws)